25 Schüler pro Inkluszionsklasse in Dresden! – ob es klappt, ist unklar

Trennung und InklusionDresden. Inklusion soll bald nach den EU-Vorschriften auch an Schulen in Dresden umgesetzt werden. Kinder mit Handicaps werden künftig nicht nur unter ihresgleichen unterrichtet, was sehr wohl dem Inkluszionsgedanken entspricht. Integrationsklassen soll das Lernen mit Behinderten und Nichtbehinderten möglich machen – die Realität sieht aber anders aus, es fehlen nämlich die Fachkräfte.

Nach Infos der SZ (24.Juli 2014) auf einer Anfrage der Grünen-Abgeordneten Eva Jähnigen beim Kultusministerium geht hervor, das durchaus Integrationsklassen eine Klassenstärke von 25 Schülern haben werden. Dies laut Statischer Erhebungen. Auf noch detaillierte Antworten wollte das Ministerium nicht eingehen.

Einer der Gründe sind wahrscheinlich die fehlenden Integrationslehrer, die noch herangebildet werden müssen. In den kommenden Jahren ist davon auszugehen, das die Zahl der Lehrer zur Umsetzung des Inkluszionsvorhabens fehlen werden. Vermutlich mehr, als es das Ministerium zugeben will.

Das Thema Inklusion wird das Bildungschaos in den kommenden Jahren in Dresden und Sachsen verschärfen, weil realistischerweise das Fachpersonal fehlen wird – dass auf der ganzen Ebene. Vom Kindergarten bis zum Gymnasium! So sind die großen Integrationsklassen, nur ein Beispiel, dass dieses bildungspolitische Projekt: „Inklusion“, scheitern könnte. Wir werden dieses Thema im Auge behalten! (lml)

Kultusministerium will an sachsens Schulen Tablet-Computer einführen

Nach Informationen des sächsischen Kultusministeriums will man vor der Einführung von Tabelts-Computern an Oberschulen und Gymnasien sich Rat von Fachleuten, wie von IT-Experten, Spitzenverbänden und der Kultusverwaltung holen.

Die TU Chemnitz Edukation (TUCed) testen ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt das „Klassenzimmer der Zukunft“, hierbei geht es um ein wissenschaftlich erprobtes Bildungskonzept für den Einsatz von modernen Bildungsmedien.
Mal will bis zum Frühjahr 2014 ein Konzept erarbeiten und 20 Oberschul – und Gymnasiallehrer fortbilden. Diese Qualifizierungsmaßnahme verzögert sich bis Anfang September, weil sich 60 Lehrer für die Fortbildung beworben haben. Nun muss eine Auswahl getroffen werden, welcher Pädagoge qualifiziert wird.

Es ist gut, dass sich die öffentliche Seite über Virtualisierung im Klassenzimmer Gedanken macht. Hierfür braucht es qualifizierte Medienpädagogen. Ob hier 20 reichen, klingt nach einen Tropfen auf dem heißen Stein. Eigentlich müssten alle Pädagogen für Zukunft gerüstet sein. Was, normalerweise zu den Grundqualifikationen eines Lehrers gehört.

Ab Schuljahr 2015/16 sollen erste Schulen mit diesen Tablet-Computern ausgestattet sein.