Kommentar: Nach einer DIHK-Umfrage schließen Ost-Deutsche Azubis in den Sozialen Kompetenzen nicht gut ab!

Scheinbar haben unsere heutigen Lehrlinge im Bundesdurchschnitt häufiger Probleme im Lesen und Schreiben, besonders wenn es, um die Lösung komplexer Aufgaben geht, haben nicht wenige Auszubildende Probleme. Was sicherlich an den heutigen Rahmenbedingungen im Bildungswesen liegt. Anderseits werden sogenannten Soft Skils auch „Soziale Kompetenzen“ genannt. Diese sind nämlich auch in der Berufsausbildung und persönlichen Eignung im Beruf wichtig. Vermutlich sind sie wichtiger denn je.

Betriebe klagen Bundesweit über die Ausbildungsreife der Auszubildenden. Scheinbar sind sie nicht selten, faul, undiszipliniert, wenig belastbar. In der rapide weniger werdenden Bewerberzahlen in Osten sind diese Entwicklungen nicht mehr hinnehmbar. Daher fragen sich viele Unternehmen, wie sie in den kommenden Jahren in Handwerk und Industrie, das Wirtschaftswachstum und den Demografischen Wandel her werden.

Nicht nur die mangelnde Deutschkenntnisse verursachen Probleme, sondern auch die sozialen Kompetenzen scheinen bei nicht wenig Jugendlichen Azubis nachzulassen, bzw. oder sie nicht zu wenig ausgeprägt und gefördert worden. Besonders im Osten schneiden die Jugendlichen besonders in der Belastbarkeit mit 54 Prozent und bei der Leistungsbereitschaft und Motivation bei 61 Prozent am schlechtesten ab, wo die Unternehmen in der Ausbildung von Jugendlichen, Defizite sehen.

Diese Ursachen können von verschiedenen Problemen herrühren. Nicht selten haben Azubis unklare Berufsvorstellen, die können an der zu geringen Berufsvorbereitung in der Schule liegen. Außerdem scheuen nicht wenige Jugendliche einfache Routinearbeiten im Beruf. Viele wollen die kreative Herausforderung haben, daher ist auch vermutlich das Interesse an Handwerks- sowie Industrieberufen geringer Ausgeprägt. Vielleicht kann man hier Zusammenhänge im geringeren Interesse am Berufsbild, Belastbarkeit sowie Leistungswillen konstatieren.

Hier stehen Schule und die Wirtschaft vor großen Herausforderungen, weil die Azubi-Welle aus Spanien oder Griechenland bisher ausgeblieben ist. Besonders im Osten liegt es auch noch im Vergleich zu den westlichen Bundesländern der geringere Verdienst, der je nach Branche rund 30 Prozent ausmachen kann.

Ob und wie das Problem mit unseren Azubis gelöst wird, wird sich zeigen. Vermutlich wird von der Politik wenig zu erwarten sein. Hier wird sich die Wirtschaft ein passendes Konzept für Fachkräftesicherung ausdenken müssen. Das hier der Staat helfen wird, wird wohl zur Enttäuschung werden – egal, wie die Landtagswahl in Sachsen am Sonntag ausfällt.