Diskussionschrift zum Bildungssystem: Mit Worten beginnt es immer

(c) alle Recht bei Druckerei & Verlag Hille, Dresden 2014

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Mit Worten beginnt es immer – vom Zerfall des Bildungssystems zur Auflösung einer demokratischen Gesellschaft, von Prof. Vollrath Hopp, ist bei Druckerei & Verlag Hille, Dresden 2014, ISBN 978-3-939025-47-4 für 14,80 Euro erschienen.

 

Diese Diskussionsschrift über die Entwicklung und die Probleme des Bildungswesens in unserem Land kommt diesmal von keiner regierungsnahen Stiftung oder einem Verbandsfunktionär einer Gewerkschaft –sie kommt vielmehr aus der langjährigen Bildungspraxis.

 

Zum Inhalt des Buches

„Vom offenen demokratischen Staat zum geschlossenen Funktionärssystem in der Bundesrepublik Deutschland – dargestellt an ihrer Gesellschaft und der Entwicklung des deutschen Bildungswesens“, so lautet die Kurzbeschreibung des Autors zum Buch.

Neben zwölf Kapiteln von Innovation, einer umfangreichen Beschreibung des Istzustandes des deutschen Bildungssystems und des gesellschaftlichen Umfeldes wird in einem weiteren Kapitel behandelt: „Was muss sich an unseren Hochschulen ändern?“ Dabei wird auf die Entwicklung, seit 1968 eingegangen. Weitere Kapitel sind „Familie, Sippschaft, Volk und Staat – ihr Einfluss auf die Jugend und den Bildungsprozess“. In einem anderen Kapitel wird: Wissenschaft und Bildung behandelt. Hier wird auf die Gründung der ersten Universitäten eingegangen und es werden die Schwächen der heutigen Bildungs- und Forschungseinrichtungen dargestellt. Auch der umstrittene Bologna-Prozess von Diplom und Vordiplom zum Bachelor und Master wird aus der Praxis beschrieben. Es wird dazu noch ausführlich auf die Vergleichbarkeit der Ingenieur-Abschlüsse in Europa und das Namenschaos der Abschlüsse eingegangen. Des Weiteren werden die wichtigen europäischen Universitäten beschrieben. Der Autor macht sich über die Möglichkeiten der Existenzsicherung durch Innovation Gedanken. In einem spannenden Kapitel geht er auf die Neugierde zum wissenschaftlichen Arbeiten ein, wo er auf die Einflüsse auf die Gesellschaft und die Bedeutung der allgemeinbildenden Schulen eingeht. Darauffolgend geht es um die essenzielle Grundlage der allgemeinen Bildung mit Forderungen an eine zukunftsorientierte Berufsausbildung.

In den beiden letzten und sehr spannenden Kapiteln wird auf die Schichtenstrukur wissenschaftlicher Erkenntnisse und Innovationsbrüche eingegangen. Abschließend beschreibt er unsere Bildungs-, Innovations- und Gesellschaftskrise und versucht, die gesammelten Erkenntnisse zusammenzufassen – was ihm gut gelungen ist.

Am Ende der Kapitel wurde eine interessante Schlussbemerkung für eine Empfehlung für die Zukunft – das Zusammenwirken zwischen Bürgern, Bildungseinrichtungen, Staat und Politik hinzugefügt.

Das Buch hat ein ausführliches Literatur- und Namensverzeichnis mit einem gut dokumentierten Anhang mit Grafiken, Tabellen und Abbildungen für die weitere Vertiefung der einzelnen Themen.